Universität Oldenburg

18. Wissenschaftliche Jahrestagung der DGSF: Ich, Du und die anderen ... Selbstorganisation - Selbststeuerung und die Frage nach dem Sinn

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Tagungsort

Schloss
Stadthafen

Zwischen Nordsee, Bremen und dem Ammerland liegt die lebenswerte Stadt Oldenburg. Im frühen Mittelalter einmal eine Siedlung- im Jahre 1108 noch als „Aldenburg“ bekannt, ist sie jetzt eine Universitätsstadt mit ca. 160.000 Einwohnern. Geprägt wird Oldenburg durch klassizistische Architektur, abwechslungsreiche Museen, Ausstellungen und Theaterbühnen und tolle Events wie dem Filmfest oder dem Lambertimarkt. Kein Wunder also, dass es immer wieder Auswärtige zum Studieren nach Oldenburg zieht.

Die Universität Oldenburg im Profil

Die Carl von Ossietzky Universität wurde 1973 gegründet. Damit gehört sie zu den jungen Hochschulen Deutschlands. Ihr Ziel ist es, Antworten zu finden auf die großen Fragen der Gesellschaft im 21. Jahrhundert – mit interdisziplinärer Spitzenforschung und Lehre.

Die Wege auf dem Oldenburger Campus sind kurz: Wissenschaftler_innen und Verwaltungsmitarbeiter_innen der Universität arbeiten Hand in Hand und fachübergreifend. Viele sind in Sonderforschungsbereiche, Forschergruppen und europäische Exzellenzcluster eingebunden.

Die Universität arbeitet eng mit mehr als 200 Hochschulen weltweit zusammen. Außerdem ist sie mit außeruniversitären Institutionen in Forschung, Bildung, Kultur und Wirtschaft verbunden. Mehr als 15.600 Studierende bereitet die Universität auf das Berufsleben vor. Das Spektrum an Disziplinen reicht von den Sprach-, Kultur- und Geisteswissenschaften über die Erziehungs-, Kunst- und Musikwissenschaften, die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bis hin zu Mathematik, Informatik, den Natur- sowie den im Jahr 2012 gegründeten Medizin- und Gesundheitswissenschaften.

Der Namensgeber Carl von Ossietzky

Ihren Namen erhielt die Universität von dem Anti-Militaristen und Demokraten Carl von Ossietzky. 1927 wurde er Herausgeber der Wochenzeitschrift Die Weltbühne, welche zu Beginn der 30er Jahre als ein bedeutendes Forum für links-demokratische Publizisten in der Weimarer Republik galt. Aufgrund seiner Kritik an Justiz, Politik und Militär wurde er vermehrt angefeindet. In der Nacht des Reichstagsbrandes im Februar 1933 wurde Carl von Ossietzky schließlich verhaftet und in einem Konzentrationslager interniert. Nach drei Jahren in verschiedenen Konzentrationslagern wurde er schwerkrank entlassen und in ein Krankenhaus verlegt. 1936 erhielt er den Friedensnobelpreis rückwirkend für das Jahr 1935. Er starb 1938 an den Folgen seiner Gefangenschaft.

Die Namensgebung der Universität war ein beschwerlicher Weg. Erst seit 1991 heißt sie Universität Carl von Ossietzky Universität und musste somit 17 Jahre lang im Streit mit der Landesregierung um ihren Namen kämpfen.

Hinweise zur Anreise:
Informationen zur Anreise finden Sie auf den folgenden Seiten der Universität: